Mittwoch, 19. Dezember 2018
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Mehr Geld für künftige Meister

Wer sich zum Handwerksmeister fortbilden will, bekommt seit August 2016 mehr Geld. Nicht nur die Fördersätze steigen, auch die Zuschussanteile werden deutlich erhöht.

Foto: ©auremar/123RF.de

Die Förderung für die Aufstiegsfortbildung soll familienfreundlicher und für mehr Menschen attraktiv werden, erklärt die Bundesregierung. Neu: Auch Bachelorabsolventen können "Meister-BAföG" erhalten, wenn sie den Meister machen und später einen Handwerksbetrieb leiten wollen.

Zum 1. August 2016 steigen die maximalen Unterhaltsbeiträge beim Meister-BAföG:

  • für Alleinstehende von 697,00 Euro auf 768,00 Euro/Monat
  • für Alleinerziehende von 907,00 Euro auf 1.003,00 Euro/Monat
  • für Verheiratete mit 1 Kind von 1.122 Euro auf 1.238 Euro/Monat
  • für Verheiratete mit 2 Kindern von 1.332 Euro auf 1.473 Euro/Monat

Was sich sonst noch ändert:

  • Zuschüsse: Sie steigen für Teilnehmer, Ehegatten und Lebenspartner von 44 auf 50 Prozent, für Kinder auf 55 Prozent. Alleinerziehende erhalten zusätzlich einen einkommensunabhängigen Kinderbetreuungszuschlag. Er steigt von 113 auf 130 Euro/Monat.
  • Vermögensfreibeträge: Sie steigen um fast 10.000 Euro auf 45.000 Euro pro Teilnehmer; für Ehepartner und Kinder um 300 Euro auf 2.100 Euro.
  • Einkommensfreibeträge steigen ebenfalls: für die Fortbildungsteilnehmer sind ab dem 1. August 2016 290 Euro/Monat frei (bisher 255 Euro).
  • Lehrgangs- und Prüfungsgebühren werden künftig mit maximal 15.000 Euro (bisher 10.226 Euro) gefördert.
  • "Meisterstück": Es wird künftig mit 2.000 Euro gefördert (bisher rund 1.500 Euro). Die Zuschussanteile steigen jeweils auf 40 Prozent.
  • "Erfolgsbonus": Auch er steigt, wer die Abschlussprüfung besteht, dem werden 40 Prozent des Restdarlehens für Lehrgangs- und Prüfungskosten erlassen.

Mehr Informationen zum Meister-BAföG vom Bundesbildungsministerium

Foto: ©auremar/123RF.de

 

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