Mittwoch, 16. Januar 2019
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NRW.Bank stellt neuen Förderrekord auf

Die NRW.BANK konnte sich im Jahr 2016 über eine sehr hohe Nachfrage nach ihren Förderinstrumenten freuen: Sie stieg um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Foto: ©hywards/123RF.de

"In diesem Jahr haben wir insbesondere das gefördert, was in Nordrhein-Westfalen am meisten fehlt: ausreichender sozialer Mietwohnraum und funktionierende Infrastrukturen", erklärte Eckhard Forst, seit 1. November 2016 Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK, bei der Jahrespressekonferenz 2017. Die Nachfrage nach den Fördermittel stieg von 9,7 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf netto 11,2 Milliarden Euro. Damit hat die NRW.BANK das Rekordergebnis des Vorjahres noch einmal um 15 Prozent übertroffen.

Der Bereich Gründungs- und Wachstumsfinanzierung verharrte 2016 auf einem hohen Niveau. Das volumenstärkste Programm ist dort der NRW.BANK.Universalkredit, der um 44 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro gestiegen ist (2015. 966,5 Milliarden Euro). Er biete "maximale Flexibilität und lange Laufzeiten", erklärte Michael Stölting, Mitglied des Vorstands. Das Programm passe sich genau an die Bedürfnisse der Fördernehmer an.

Um schnell wachsende und innovative Unternehmen gezielt zu fördern, hat die NRW.BANK im Jahr 2016 zwei neue Programme in ihr Angebot aufgenommen:

  1. Das Beteiligungsprogramm NRW.SeedCap Digitale Wirtschaft (2016: 225.000 Euro) fördert in Kooperation mit Business Angels Gründer mit digitalen Geschäftsideen.
  2. Das Programm NRW.BANK.Innovative Unternehmen (2016: 561.000 Euro) bietet als Besonderheit eine 70-prozentigen Haftungsfreistellung zugunsten der Hausbank.

"Mit unseren neuen Programmen finanzieren wir besonders fortschrittliche Unternehmen und stoßen damit Innovationen in NRW an – auch in der Digitalisierung", erklärte Gabriela Pantring, die seit dem 1. November 2016 dem Vorstand der NRW.BANK angehört.

 

Foto: ©hywards/123RF.de

 

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