Montag, 18. März 2019
Unternehmensnavi Logo
Anzeige

Das richtige Fahrzeug richtig finanzieren

Ein Firmenfahrzeug muss maßgeschneidert sein. Das gleiche gilt für die Finanzierung.
Foto: © wmp-wizard-media Fotografie-Schepp

Mit einem Pajero auf die Baustelle? Für Maurermeister Günter Nold aus Groß-Gerau ist das keine Frage. "Ich muss oft auf meinen unbefestigten Baustellen Material und Ausrüstungen abliefern", sagt der Chef des Acht-Mann-Betriebes. "Mit meinem Pajero komme ich dank Allradantrieb überall hin." Daher ist sein Mitsubishi Pajero wegen seiner Kraft, Wendigkeit und unschätzbaren Allradfähigkeiten für seinen Fuhrpark enorm wertvoll. Denn das Fahrzeug kann eine Anhängelast von 3,5 Tonnen ziehen. "Es gab schon Tage, da habe ich mit meinem Pajero zehn Kubikmeter Beton auf die Baustellen geliefert", erzählt er. Außer Baustoffen bringt der Unternehmer auch schon mal seinen Minibagger – mit 2,5 Tonnen auch kein Leichtgewicht – zu den Baustellen.

Wie Günter Nold müssen sich Unternehmer genau überlegen, welches Fahrzeug sie für ihre Firma brauchen. Selbst für einen Ein-Mann-Betrieb kommt schnell ein kleiner Fuhrpark mit drei Fahrzeugen zusammen. Je nach Gewerk sind ein großes oder ein kleines Nutzfahrzeug fällig: Ein großer Kastenwagen, wenn es darum geht, eine neue Baustelle mit Material und Werkzeug auszurüsten oder ein kleiner Transporter als Servicefahrzeug für schnelle Reparaturen. Hinzu kommen oft noch ein klassischer Dienstwagen und womöglich ein Fahrzeug für den Partner daheim.

Entscheidend ist: Welches Fahrzeug brauche ich für welchen Zweck? Geht es um Nutzfahrzeuge, ist es zum Beispiel wichtig, ob große Lasten oder ein hohes Volumen gefahren werden muss, wie hoch die jährliche Kilometerleistung ist und wo es hingeht. Diese Faktoren bestimmen, ob der Betrieb mit einem Front-, Heck- oder Allradantrieb am besten fährt.

Genauso entscheidend für den Betrieb ist aber auch, wie er seine Mobilität finanziert: ob er bar bezahlt, den Wagen über einen Kredit finanziert oder least. Ein direkter Kauf hat vor allem psychologische Vorteile. Das Fahrzeug ist und bleibt Eigentum, der Inhaber kann damit tun und lassen, was er will. Allerdings geht der Barkauf auf Kosten der Liquidität, das Geld kann nicht in andere Projekte fließen. Ein Kredit liefert zwar eine sichere Kalkulationsgrundlage, aber der Wagen gehört dann als Eigentum zum Betriebsvermögen und verlangt eine andere steuerliche Behandlung als beispielsweise Leasing.

Generell hat sich Leasing als die beliebteste Finanzierungsform von Mobilität erwiesen. So hat das ifo Institut ermittelt, dass 2016 exakt 39,4 Prozent aller neu zugelassenen Straßenfahrzeuge von ihren Käufern per Leasing finanziert wurden. "Gerade für Betriebsinhaber hat Leasing eine Reihe von Vorteilen: Es schützt die Liquidität, bietet dem Chef eine klare Planungs- sowie Kalkulationsgrundlage und spart Steuern", sagt Jens Schulz, Leiter Vertrieb bei Mitsubishi Motors Deutschland.

Bei dieser Finanzierungsform ist der Betriebsinhaber auf das Know-how seines Partners angewiesen. Das kann die Bank der jeweiligen Automarke, ein Leasingunternehmen oder die Hausbank selbst sein. "Wichtig ist, dass der Kunde weiß, welche Konsequenzen mit welchem Leasingvertrag auf ihn zukommen", so Schulz.

Standard sind vereinbarte Laufleistungen. Zwar gibt es eine gewisse Toleranz, ab wie vielen zusätzlichen Kilometern auf dem Tacho Nachzahlungen fällig werden. Aber wer mit einer Laufleistung von 20.000 Kilometer über drei Jahre kalkuliert hat, aber dann einen Auftrag erledigt, der die Kilometerleistung verdoppelt, muss mit hohen Kosten rechnen.Probleme kann es geben, wenn der Betriebsinhaber oder seine Mitarbeiter weniger sorgsam mit dem Fahrzeug umgehen. Gibt der Leasingnehmer das Fahrzeug nicht im vertraglich vereinbarten Zustand zurück, riskiert er auch Nachzahlungen oder Reparaturkosten, etwa für Dellen und Beulen. Daher kommt es immer auf einen vertrauensvollen Umgang mit seinem Mobilitätspartner an. Schon bei den regelmäßig anfallenden Inspektionen kann sich der Chef Tipps abholen, wie er bei der späteren Rückgabe Stress vermeiden kann.

 

Leasing: Die Vor- und Nachteile kurz gefasst

  • Als Betriebsausgabe kann der Chef die Leasingraten sofort komplett steuerlich geltend machen
  • Durch regelmäßige, gleichbleibende Raten hat der Unternehmer eine sichere Kalkulationsgrundlage über den gesamten Leasingzeitraum
  • Laufzeiten, Ratenhöhe und Amortisation ermöglichen individuelle, für den Betrieb passgenaue Finanzierungsverträge
  • Weil statt großer Kaufsummen kleine Raten fließen, sichert das die Liquidität für andere Projekte
  • Die geleasten Objekte gehören dem Leasinggeber und tauchen daher nicht in der Bilanz des Unternehmens auf; er zahlt nur für die Nutzung, wodurch sich das Objekt aus sich selbst heraus finanziert ("pay as you earn")
  • Durch die Laufzeiten kann der Betrieb nach Vertragsende auf die neuesten Modelle des geleasten Objekts umsteigen und ist daher stets technisch up to date.

 

Mitsubishi Jens Schulz

Jens Schulz, Leiter Vertrieb bei Mitsubishi Motors Deutschland
»Leasing schützt die Liquidität, bietet dem Chef eine klare Planungs- sowie Kalkulationsgrundlage und spart Steuern.«

 

Fotos: © wmp-wizard-media Fotografie-Schepp, Mitsubishi Motors Deutschland

Leserkommentare

nach oben