Montag, 24. Juni 2019
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Stilvolles, einheitliches Erscheinungsbild

Corporate Design: Ein einheitliches Erscheinungsbild ist der visuelle Grundstein einer Firma. Es verleiht einer Marke Identität und sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert.

Foto: © Siarhei Mikhalenka


Am Anfang war die Idee. Sie haben sie weiterentwickelt, reifen lassen und dann steht Ihr Entschluss fest: Sie gründen einen eigenen Betrieb. Selbstverständlich verstehen Sie Ihr Handwerk und haben bereits erste Aufträge. In dieser Zeit hat man die Hände voll zu tun. Und alles mag wichtiger erscheinen als schnöder Bürokram. Doch eines darf man nicht unterschätzen: Der Gesamteindruck der Firma – nach innen wie nach außen – wird von Beginn an geprägt. Das fängt beim Logo an und hört beim Rechnungspapier längst nicht auf (siehe „Puzzleteile des Gesamteindrucks“).

Ein professionelles Corporate Design erkennt jeder sofort und im Idealfall bleibt es im Gedächtnis haften. Es visualisiert Kompetenz und Kultur des Betriebs. Damit unterstützt es die betrieblichen Ziele und verleiht ihm eine exklusive Wertigkeit. Adressaten sind Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Geldgeber, Öffentlichkeit. Wer selbst kein Profi am PC ist, sollte die Sache lieber einem echten Spezialisten übertragen. Selbstgebastelte Seiten sehen nicht selten auch so aus.

Es sei denn, Sie haben eine ausgesprochene Computer-Affinität. Dann fahren Sie mit einem handelsüblichen Baukastensystem für die eigene Homepage natürlich günstiger als mit einer Designlösung. Standardisierte Musterseiten gibt es je nach Anbieter und Anforderung schon ab unter zehn Euro zu kaufen. Fotos und Texte könnten Sie dann etwa bei freiberuflichen Experten in Auftrag geben. Denn unprofessionelle Fotos oder Rechtschreibfehler in den Texten sind typische Anfängerfehler. Das macht keinen guten Eindruck. Lassen Sie im Zweifel die Finger davon, warnen daher auch Experten der Handwerkskammer.

Wo aber finde ich die passende Agentur oder einen Webdesigner?

Selbstverständlich am besten im Internet, denn da wollen Sie ja schließlich hin. Sehen Sie sich unbedingt verschiedene Auftritte an und achten auch darauf, für welche Kunden er oder sie bereits gearbeitet hat. Die Erstellung eines kompletten Internetauftritts ist gar nicht so teuer, wie manche meinen. Der Preis hängt letztlich von der Anzahl der Seiten ab, die benötigt werden. Inklusive Logo sollte ein junger Handwerksbetrieb mit rund 800 bis 2.500 Euro rechnen.

Das ist gut investiertes Geld – in die Zukunft des Betriebs. Außerdem ist Ihre Seite dann ein Unikat und das ist Ihre Firma ja schließlich auch. Steht die Seite erst mal im Netz, muss sie gepflegt werden. Auch hier stellt sich wieder die Frage: Selbermachen oder Profi beauftragen. Ständige kleinere Aktualisierungen sind wichtig, um im Ranking der Suchmaschinen nach oben zu rücken.

Dabei ist kein Geschwafel gefragt, sondern zum Beispiel fachliche Information, die zu Ihrem Handwerk passt. Von Zeit zu Zeit sollte das einheitliche äußere Erscheinungsbild einem Generalcheck unterzogen werden.

Puzzleteile für den Gesamteindruck

Logo: Damit geben Sie Ihrer Firma ein Gesicht. Ein unverwechselbares Markenzeichen in Ihren Farben, mit Ihrem Schriftzug in Ihrer Typographie. Webdesigner entwerfen ein  Logo häufig zusammen mit der Internetseite, da das Logo die Grundlage für alle anderen Gestaltungselemente ist. Es ziert zum Beispiel Werkstatt, Fahrzeuge, Berufskleidung, Geschäftspapiere usw.

Visitenkarte: Hier kommt es auf das Wesentliche an, etwa Logo, Adresse, Kontaktdaten. Ansonsten gilt: Weniger ist mehr. Von Vorteil ist auch, wenn Material und Aufmachung typisch für Ihr Handwerk sind, wie beispielsweise eine Holzoptik im Tischlerhandwerk.

Geschäftspapiere: Auf Briefpapier, -umschlägen, Grußkarten oder Notizblöcken darf das Firmenlogo nicht fehlen. Für wiederkehrende Vorgänge lassen sich elektronische Mustervordrucke speichern, die jederzeit passend ausgefüllt und ausgedruckt werden können – ohne dass Pflichtangaben vergessen werden.

Internetseite: Das A und O für die Auffindbarkeit im Netz ist eine SEO-optimierte Website. SEO bedeutet Suchmaschinen optimiert. Fachleute bauen Schlagwörter, die von Suchmaschinen wie Google gefunden werden, so geschickt in Ihre Seite ein, dass Sie bei Suchanfragen weit oben stehen. Der Internetauftritt ist die Visitenkarte im Netz. Die
Gestaltung sollte das Erscheinungsbild der Firma unterstreichen. Neben der Optik sind auch Datenschutzaspekte zu beachten. Gute Webdesigner kennen sich damit aus.

 

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